Metall Laserschneiden

Laserschneiden von Metall ist wirtschaftlich, flexibel und präzis und heute effektiver und einfacher denn je. Besonders im industriellen Bereich erfreut sich das Verfahren daher grösster Beliebtheit, da nahezu jedes Metall damit bearbeitet werden kann.

Welche Metalle eigenen sich zum Laserschneiden?

Metallische Materialien bis 6 mm Materialdicke, welche in der industriellen Bearbeitung genutzten werden, können sicher und qualitativ hochwertig geschnitten werden:

  • Baustahl
  • Edelstahl
  • Edelmetalle (Gold, Silber, Platin)
  • Nichteisenmetalle (Aluminium, Bronze, Messing, Kupfer)
  • Titan

Was sind Ihre Vorteile des Laserschneidens von Metall?

Im Gegensatz zum Nibbeln, Fräsen oder Stanzen bringt das Laserschneiden einige entscheidende Vorteile:

  • Höchste Präzision: äusserst schmale Schnittfugen, feinste Designs in unterschiedlichsten anorganischen Werkstoffen
  • Höhere Produktivität: Die Methode ist verzugsarm und je nach Material sind dabei kaum Nachbearbeitungen nötig.
  • Hohe Kosteneffizienz: kein Werkzeugverschleiss
  • Unversehrte Oberflächen: keine mechanische Kraft auf das Werkstück, daher kein Spannen und damit keine mechanische Verformungen

Ihr Ansprechpartner

Mike Machule
Produktmanagement

Mike Machule

Produktmanager

Zuständigkeits-Bereiche:
BESCHRIFTUNGS-LASER, NADELPRÄGER & RITZMARKIERER

Wie funktioniert Laserschneiden von Metall?

Beim Laserschneiden handelt es sich um ein thermisches Trennverfahren, bei dem das zu schneidende Metall im Schnittspalt durch eine kontinuierliche oder gepulste Laserbestrahlung abgetragen wird. Dabei werden die vorgegebenen Geometrien von einem präzisen Laserstrahl nachgezeichnet und das Material so durchtrennt. Meist kommen dabei die effizienten CO2- oder Faserlaser zum Einsatz.

Beim Laserschneiden unterscheidet man je nach Materialstärke und Anforderungen des Werkstückes grundlegend zwischen drei verschiedenen Methoden:

Laserbrennschneiden

Das Schneidgases Sauerstoff sorgt für exotherme Oxidationsprozesse. Die frei werdende Energie, durch die Verbrennung von Metall, unterstützt den Schneidprozess stark. Diese Methode eignet sich für die schnelle Produktion von Teilen.

Laserschmelzschneiden

Hier wird mit Inertgas gearbeitet, das als Schneidgas in die Schnittfuge eingeblasen wird und so die Reaktion mit dem Luftsauerstoff unterbindet oder zumindest stark hemmt. Darüber hinaus wird die Schnittkante bzw. das angrenzende Metall gekühlt. Es bildet sich eine oxidarme Schnittkante, die bei all jenen Werkstücken von Vorteil ist, die nicht nachbearbeitet werden sollen bzw. bei denen keine Materialveränderung erwünscht ist.

Sublimierschneiden

Das Sublimierschneiden erfolgt ohne Schneidgas und kommt bei dünnen Blechen (bis etwa 3mm) zum Einsatz. Hier verdampft das Material unter der Einwirkung des Lasers, wobei ein feiner, oft gratfreier Schnittspalt entsteht.

Faserlaser oder Co2-Laser?

Ob beim Laserschneiden von Metall ein Faserlaser oder ein CO2-Laser zum Einsatz kommen, hängt von den Eigenschaften des jeweiligen Werkstoffes und der Blechdicke ab:

  • Bei Baustahl handelt es sich im industriellen Bereich um das am häufigsten geschnittene Material. Beim Laserschneiden von Baustahl werden zur Herstellung von Zahnrädern, Abdeckungen oder Blenden meist CO2-Laser verwendet.
  • Zum Laserschmelzschneiden oder Brennschneiden von Edelstahl als auch bei Nichteisenmetallen werden CO2-Laser verwendet.

Unsere Produkte

Die leistungsstarken und kosteneffizienten Laser Cutter eignen sich zum Laserschneiden von Metall bis 6mm Materialdicke.